2. Shakey Pot: Zwei überraschen

Die beste Vorbereitung auf die neue Saison sind Spiele. So haben wir in der Sommerpause verstärkt viele Turniere gespielt. Die Fortsetzung folgte am Freitagabend als DKS zum zweiten Shakey Pot rief und wir, dass heißt Rene Stefan, Lutz und Samuel, uns die Möglichkeit natürlich nicht entgehen lassen wollten. Bisher hatten uns alle Turniere in diesem Sommer sehr viel Spaß gemacht. Das war diesmal vor allem im ersten Teil anders. Da nicht nur die Spieler bis Stadtliga wie im letzten Jahr antraten, sondern auch von Bezirksklasse bis Landesliga Spieler vertreten waren, nahmen gefühlt geschätzte 50 Spieler teil. Da nur sechs Tische aufgestellt waren war klar was wir befürchteten und sich später bestätigte: lange Wartezeiten. Im ersten Teil wurden neun Gruppen mit je 4-5 Spielern gefügt, wo unabhängig von Spielklasse oder Können im Best of Three Modus jeder gegen jeden spielte. So mussten z.B Rene und Samuel zu zehnt an einem Tisch spielen. So dauerte die Vorrunde fast vier Stunden. Kein Wunder, dass Lutz nach 1 3/4 Stunden Wartezeit auf das nächste Spiel genug hatte und früher ging, was man ihm nicht im geringsten verübeln kann.
Ungünstig, dass das Abschneiden der vier Stunden keine Wertung für den Shakey Pot hatte und das eher einen Trainingseinspiel Charakter hatte. Doch möchte ich auf jeden Fall noch den tollen Sieg von Rene gegen Syssavath betonen, dessen Klub Uniklinik gegen uns insgesamt drei Niederlagen einstecken musste. Danach wurde es also erst richtig spannend. In zwei Gruppen wurde in einer 5er bzw. 6er Gruppe um den Einzug ins Halbfinale gekämpft. Rene zeigte einmal mehr seine ungeheure Konstanz. Er konnte gegen Kurze sowie Schulze gewinnen, die beide in der vergangenen Saison 2.Bezirksliga oben gespielt haben. Auch gegen Stefan überzeugte er, obwohl Stefan nach langer TT-Pause gute Ansätze zeigte. Nur gegen Matze Bachmann nächste Saison in der Sachsenliga bei Elbe unterwegs verlor Rene. Samuel musste in einer 6er Gruppe noch ein Spiel mehr machen. Nachdem er eigentlich auch schon eher wegen der langen Vorrunde gehen wollte, ging es gegen Thomas Kirschner allein darum Spaß zu haben, was mit einem Sieg glückte. Trotz der Niederlage gegen Landesligaspieler Schulz, spielte er einfach weiter und konnte auch noch gegen  Materialangstgegner Soyk, sowie gegen Lehnert und Rosemann (beide jeweils 2.Bl oben) gewinnen. So zogen Rene und Samuel ins Halbfinale ein. Leider war hier für beide Endstation.Rene hatte gegen Schulz mit 1:3 das Nachsehen, wie auch Samuel der gegen Bachmann verlor. Ein bisschen schade, dass wir um 2 Uhr noch das Spiel um Platz 3 spielen mussten, was Rene klar für sich entschied. So können wir auf ein ganz starkes Turnier unseres Vereins zurückblicken, wobei es mit weniger Teilnehmern, sowie dem Weglassen der Spaßrunde, noch mehr Freude gemacht hätte. Im Turnier bis Stadtliga gewann David Penz von Uniklinik in einem spannenden Finale im fünften Satz gegen Daniel Magyari, wobei abzuwarten ist, ob Uniklinik ihre Ausrichtungsmöglichkeit beim 3. Shakey Pot wahrnimmt.

 

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