Spaßturniere

Die Mutter aller Turniere/ 15.Chemie-Pokal

In diesem Wochenende fand in Böhlen die 15.Auflage des Chemie-Pokals statt. Ursprünglich sollte allein eine Paarung aus Trachenberge Dresden bei diesem Turnier vertreten, doch ganz kurzfristig musste die Planung nochmal geändert werden, sodass an der Seite von Etienne Bellee der Zschachwitzer Samuel Bittner am Start war.

So nahmen wir am Samstagmorgen die über einstündige Reise auf uns, um in Böhlen als B-Mannschaft um einer der vorderen Plätze mitzuspielen. Etienne war in Sachen Chemie-Pokal dabei schon ein „alter Hase“ spielte er doch bereits zum siebten Mal mit, während Samuel in diesem Jahr Neuling war und auch zum ersten Mal bei einem Turnier antrat, wo der Sieger erst nach zwei Tagen feststand. Das Spielsystem war hierbei etwas kompliziert, deswegen hier die Erklärung der Turnierleitung. „Variante des Schweizer Turniersystems: Auslosung aller Mannschaften in Vorrundengruppen, danach Auslosung von Zwischenrundengruppen (ausschlaggebend ist hierfür die Platzierung der Vorrundengruppe) und zum Schluss Auslosung in Endrundengruppen (ausschlaggebend ist hierfür wiederum die Platzierung in der Zwischenrundengruppe). Somit entsteht zum Schluss eine Rangliste, in der die bestplatzierte Mannschaft der Spielklasse A/B/C Platz eins ihrer Klasse, die zweitbestplatzierte Mannschaft der Spielklasse A/B/C Platz zwei und die drittpestplatzierte Mannschaft der Spielklasse A/B/C den Platz drei belegt. Es scheidet keine Mannschaft frühzeitig aus!“
So ging es für uns in der Vorrunde gleich gut los. Wir konnten alle Spiele ohne Einzelverlust gewinnen, sodass es auch zu keinem einzigen Entscheidungsdoppel kam. In der Zwischenrunde wurde es schon schwieriger. Interessant war das in unserer Gruppe nicht die anhand der Liga stärksten Teams (A) oben standen, sondern vielmehr die Mannschaften bis Bezirksklasse (B) die Gruppe unter sich ausspielten. Die zwei A-Mannschaften schlugen wir somit deutlich. Auch die jungen Nachwuchsspieler von Clara Zetkin Leipzig 2 ließen wir mit klugen Spiel kaum zur Entfaltung kommen. Leider mussten wir uns aber in dieser Runde der starken Tresenwalder Paarung Motschmann/ Bickel geschlagen geben, die gegen uns deutlich machten, warum sie kaum Spiele in der Bezirksklasse in der vergangenen Saison verloren hatten. Vor allem der ehemalige DKS-Spieler Bickel war wie eine Mauer und brachte fast aussichtslose Bälle mit seinem Ballongabwehrspiel zurück. So konnten wir am darauffolgenden Tag leider auf Grund dieser Niederlage in den Platzierungsspielen nicht uns mit den Siegern der anderen drei Gruppen duellieren, sondern spielten stattdessen gegen die Gruppenzweiten um die Gesamtplätze 5-8. Als erstes trafen wir auf eine Mannschaft aus Markleeberg, die in der vergangenen Saison in der 1.Bezirksliga gespielt hat. Trotz des zwei Klassenunterschiedes triumphierten am Ende die Dresdner. Danach spielten wir gegen Ortmannsdorf, wo Samu gegen Ex-Oberligaspieler Meyer ran musste, was er unglücklich 9:11 im fünften Satz verlor. Etienne brachte uns zwar nochmal zurück, sodass wir zum ersten Mal im Doppel dran waren. Leider waren die Jungs aus Ortmannsdorf aber etwas eingespielter. Dies konnten wir dafür im letzten Match des Turnieres besser machen. Der Spielverlauf war dabei ähnlich. Wieder war es Etienne der uns zurückbrachte. Schließlich konnten wir die letzten Kräfte auf die Platte bringen und gewannen gegen die erste Mannschaft der Clara Zetkin Leipzig. So war es auch eine tolle Belohnung, dass dieser Kraftakt uns einen 5.Platz von allen 41 Mannschaften einbrachte. Da wir aber als B-Mannschaft (bis Bezirksklasse) gemeldet waren, belegten wir in dieser Kategorie einen tollen 2.Platz und nahmen neben dem Preisgeld auch einen Pokal mit nach Hause. Allein die Tresenwalder waren als Gesamtvierter vor uns.
Fazit: Tolles Turnier mit hervorragenden Ergebnis und der Hoffnung vielleicht auch ein paar Dresdner im kommenden Jahr bei diesem TT-Event zu sehen.
Der Dank gebührt den Turnierleitern und Etienne Bellee, der uns eine Unterkunft in Leipzig besorgte und die Dresdner Lokomotive zurück in die Landeshauptstadt geleitete.

Die Erfolge der vergangenen Jahre hier im Überblick.

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