Das große Finale/ PW#26

Was für eine Saison und was für eine letzte Punktspielwoche!!! Auch wenn sportlich schon fast alles entschieden war, sollte es in dieser Woche noch die ein oder andere Überraschung geben: des einen Freud, des anderen Leid. Unser Nachwuchs zeigte dabei nicht sein bestes Gesicht. Vor allem die Jugend hätte bei Weißig den 5.Platz noch verteidigen können. Doch wenn man so recht drüber nachdenkt ist es doch eigentlich nebensächlich, da beide Mannschaften in dieser Saison in einer höheren Liga  ordentlich mitgehalten haben.

Das wichtigste und zugleich erste Spiel der Woche hatte unsere Fünfte, die gegen Radeberg noch die allerletzte Chance hatte vom sinkenden Schiff zu springen. Das heißt in der Realität: Abstiegskampf! Alles oder nichts. Es entwickelte sich ein enges Spiel, wo unsere Jungs die meisten Fünfsatzpartien, sowie das Entscheidungsdoppel gewannen – am Ende aber nur einen Punkt mitnahmen, was zu wenig war. Seit 8 Jahren spielten unsere Jungs in der 4.Stadtklasse. Auch wenn der Spaß natürlich noch vielmehr im Vordergrund steht, darf man schon ein wenig wehmütig sein, dass die 14 Punkte am Ende nicht für den Klassenerhalt reichten. Gleichwohl ist es aber eine tolle Chance in einer tieferen Liga für Furore zu sorgen.
Die Vierte schaffte zu gleicher Zeit in heimischer Halle nochmal einen guten Saisonabschluss. Rüdi, Andi und Winni konnten allesamt doppelt Punkten. Doch besonders beeindruckend war Findis Aufholjagd gegen Mühle, die am Ende nicht ganz belohnt wurde. Nach der grandiosen vergangenen Saison konnte Team 4 in dieser Spielzeit nicht erneut in der Form glänzen. Trotzdem eine insgesamt solide Saison, wo Rüdi zur Rückrunde eine Leistungsexplosion erlebte.
Er und drei andere Spieler der Vierten waren am Freitag dann gleich nochmal bei der Dritten im Einsatz. Vertagte Sommerpause sozusagen, die für Findi hoffentlich nicht so schlimm wird. Wir drücken die Daumen dass es dir bald wieder besser geht. Sportlich lief es mit dem Unentschieden sehr ordentlich, wobei Jürgen möglichen Montagsfrust abbauen konnte und Carsten es tatsächlich noch fertig brachte das er nächstes Jahr nicht oben spielen muss. Wie die Mannschaft in der kommenden Saison aufgestellt sein wird steht grad wohl nach am stärksten in den Sternen. Der ein oder andere wird sicher weiter oben seine Chancen bekommen. Trotzdem wird ein schlagkräftiges Team in die Box gehen kann, dass motiviert sein wird den 3.Platz erneut zu erreichen.
Die gleiche Platzierung schaffte übrigens die Zweite, welche eine sensationelle Rückrunde spielte. 15:3 Punkte: was sagt man dazu. Im letzten Spiel gegen Löbtau 3 konnte nochmal im entscheidungsdoppel gewonnen wurden. Sonderlob an Sebastian, der nach Davids kurzfristigem Ausfall noch einsprang und gleich drei Punkte holte. Die Zweite hat sich enorm stabilisiert und wird hoffentlich die Stadtliga auch im nächsten Jahr wieder erobern. Vertrauliche Quellen haben verlauten lassen, dass dafür in dunklen Kellergewölben eine Delegation über die Besetzung sprechen wird, die für dieses spezielle Vorhaben von Nöten sein wird. Wir dürfen gespannt sein.
Torsten hätte sich eigentlich gleich am Dienstag  eine Unterkunft in Löbtau suchen können, denn am Freitag half er der Ersten nochmal gegen Löbtau 1. Uniklinik hatte letzte Woche gezeigt das man Löbtau ärgern kann, was an diesem Tag möglich gewesen wäre. Vor allem wenn die Heimmannschaft ihre Doppel dann vor dem Spiel noch lost. Leider gingen die knappen Partien weg. Dafür zeigte Tim seine beste Saisonleistung und hatte das beste mittlere Paarkreuz der Liga in beiden Spielen schon am Rande einer Niederlage. Doch Löbtau hat halt auch eine clevere Mannschaft mit einer Spitzen Nummer 1, die wiedermal beide Zschachwitzer in drei Sätzen schlug. Sehr stark! So wurde es am Ende ein zweiter Platz, der eine starke Saison wiederspiegelt. In der Rückrunde musste mehrmals auf Ersatz zurückgegriffen werden. Es stand aber schon früh fest dass keine Relegation in Betracht kommt, weshalb auch in der kommenden Saison das Zschachwitzer Flaggschiff sicher wieder oben mitspielen wird.

Es war mir eine Freude die Saison 2017/2018 in Worte zu fassen. Sicher wird es auch im nächsten Jahr den ein oder anderen Bericht geben. Auch wenn Worte nur begrenzt Emotionen ausdrücken, möchte ich einfach nur ein Wort zum Abschluss sagen: Danke!

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