Vorsprünge müssen ins Ziel gebracht werden/ 24.Punktspielwoche

Manche Spiele bleiben wohl für immer in den Blau-Weißen Synapsen hängen. Denkt man z.B an das Spiel der Dritten in der Hinrunde gegen Mitte 7, wo zwar alle Doppel an Zschachwitz, aber alle Einzel an den Gegner gingen. Oder das Match am 7. November 2013, wo Team 1 bereits mit 7:0 bei Pactec führte und am Ende noch Unentschieden spielte. Sicherlich unvergessene Momente, die vielleicht so mancher gerne  gerne aus seinem Gedächtnis brennen würde. Gut, dass das Spiel der Ersten nicht dazu gehört, obwohl es ganz schön eng war. 

Die Erste hatte in dieser Woche in 20 Stunden zwei Spiele. Als Erstes ging es in einem wahren Abstiegskracher gegen den Vorletzten Dresden Mitte 5 die wohl ihre letzte Chance nutzen wollten um uns noch vom Relegationsplatz zu verdrängen. Doch den deutlich besseren Start erwischten die Zschachwitzer. Wir entschieden uns die erfolgreichen Doppelpaarungen von der Vorwoche erneut zu probieren, was sich sofort auszahlte. Daniel und Samu konnten gerade so knapp im Fünften gegen das unbequeme Zweier Doppel gewinnen, während Stefan und Rene taktisch klug Killenberg und Büter in die Knie zwangen. Als auch noch unser Material-Doppel Roman/Shahram glatt in drei Sätzen triumphierte, war klar dass zum ersten Mal in dieser Saison alle Doppel an die Zschachwitzer gingen. In den Einzeln ging es gleich hervorragend weiter.Im oberen Paakreuz hatte unsere Jungs kaum Mühe, sodass wir schnell auf 5:0 wegzogen.Selbst die Niederlagen in der Mitte Taten nicht weh, denn als Roman mit riesen Kampf und Stefan bzw Rene souverän ihren Gegnern die Grenzen aufzeigten stand es 8:2 für Blau-Weiß. Was soll da noch anbrennen, wo doch nur noch ein Spiel kommen muss, was nach den gezeigten Leistungen im Bereich des Möglichen liegen sollte. Denkst de!!! Alle fünf folgenden Einzel gingen an Dresden Mitte, die wohl selbst nicht mehr mit einem Entscheidungsdoppel an diesem Tage gerechnet hatten. Das wäre eigentlich auch nicht nötig gewesen wenn man die knappen Niederlagen von Samu und Roman im Fünften betrachtet. Vor allem Roman sah nach 9:6 Führung im vierten Satz wie der sichere Sieger aus. Doch nun musste die Ruhe bewahrt werden. Daniel und Samu zeigten eine deutlich bessere Leistung als im ersten Doppel und setzen sich nach riesen Kampf im vierten Satz knapp durch,begleitet von ca 10 Zschachwitzern die unsere Jungs extasisch angefeuert hatten.Großartig die Stimmung in der Halle und das diesmal so viele vor Ort waren und die Mannschaft unterstützten. Vor allem natürlich der Dank an Carsten für die guten Tipps.
Am darauffolgenden Tag ging es für die Mannschaft nach Mulda die zu den stärksten Mannschaften der Liga zählen. Es war die zweite der drei Dorfttouren für die wir über eine Stunde brauchten. Da lag sogar noch Schnee (siehe Foto :)). Trotz des Fehlens von Daniel rechneten wir uns aber durchaus was aus, da uns mit Lutz und Diemo zwei gute Spieler halfen. In den Doppeln hätten wir wohl trotzdem mit keiner anderen Variante zwei Siege erringen können.Dafür waren wir einfach nicht genug eingespielt.Bis natürlich auf Stefan und Rene die sich zu absoluten Höhenflügen aufmachten und das in der Rückrunde noch ungeschlagene Doppel Fröbel/Bachmann mit 3:0 in die Schranken verwiesen. Rene und Samu bestätigten ihre gute Form und siegten dann doch recht überzeugend, sodass wir schnell die Führung im Spiel übernahmen. Stefan wiederholte seine starke Leistung gegen Stache aus dem Hinspiel und bewies wieder einmal wie wichtig Aufschläge im Tischtennis sind. Als dann auch noch Diemo unfassbar unaufgeregt und ruhig seine Taktik durchzog stand es 5:4 für Zschachwitz.Unglaublich!!! Doch wie schon gegen Mitte lief in der zweiten Einzelrunde nicht mehr viel zusammen.Ganz bitter, dass im oberen Paarkreuz beide Spiele knapp in Satz 5 weggingen. Das zeigt einfach wie unterschiedlich dann doch die Spielstile im Tischtennis sind. Als dann die Spiele von Shahram und Stefan auch noch verloren gingen, war die Hoffnung auf einen Punktgewinn ade. Zumindest bestätigte Diemo seine herausragende Form.Zwei Klassen höher so verdient zu gewinnen das ist der absolute Hammer!!! Am Endergebnis änderte das leider nichts mehr:9:6 für Mulda .Wenn man bedenkt dass im Entscheidungsdoppel sich fast alle sicher waren dass unsere Jungs gewonnen hätten ist das doppelt bitter.Trotzdem hat sich die Mannschaft toll verkauft. Vielen Dank auch an Diemo und Lutz für euren Einsatz. Mit so einer Leistung können wir am letzten Spieltag gegen Oederan im absoluten Abstiegskracher den Relegationsplatz vermeiden.

Am Freitag war die zweite Mannschaft beim Tabellennachbar TSV Radeburg 4.zu Gast. Mit einem Sieg könnte der Relegationsplatz zur Bezirksklasse weiter gefestigt werden. Heikos Mannschaft musste hierbei auf Tim und Roman verzichten und bekam Unterstützung von Lutz. In den Doppeln konnte die zweite Mannschaft gleich ihre Stärke zeigen, denn nur das Spitzendoppel der Gastgeber konnte den Zschachwitzern einen Punkt abnehmen. Diese leichte Führung wurde in den kommenden beiden Paarkreuzen weiter behauptet und im unteren Paarkreuz konnten die Radeburger zwei Siege einfahren und damit mit einer knappen Führung in die zweite Einzelrunde starten. Dort konnte David seine Siegesserie fortsetzen und bezwang den Spitzenspieler Lißner. Durch Siege von Heiko und Diemo kamen die Zschachwitzer auf die Erfolgsspur zurück.  Durch zwei weitere Punktgewinne im unteren Paarkreuz durch Attila und Lutz war der 9:6 Auswärtserfolg perfekt. Vielen Dank an Lutz für seinen Einsatz. In den letzten beiden Spielen der Rückrunde empfangen die Zschachwitzer noch die Sportfreunde 2. und sind beim Absteiger DKS Dresden zu Gast.

Die Dritte musste wie in der vergangenen Woche leider eine knappe Niederlage hinnehmen. Auch die starken vier Punkte von Jörg und Andi im mittleren Paarkreuz konnten die Niederlage nicht verhindern. Im Moment läuft es auch grad nicht so bei dem Spitzendoppel der Dritten. Mit Selbstvertrauen und Willen werden die nächsten Doppel sicher wieder für Zschachwitze entschieden werden. Generell wird einem bei Team 3 nie langweilig. Bereits mehr als die Hälfte der Spiele wurden erst im Entscheidungsdoppel entschieden. Doppelt schade, dass die Saison bereits am Freitag für das Team gegen den Absteiger Motor Mickten 5 endet. Da darf das Ding auch gerne mal eher schon klar gemacht werden.

Gegen Sachenwerk hatte die vierte Mannschaft leichtes Spiel, denn sowohl Jürgen als auch Stephan fanden nun endgültig zu alter Stärke zurück. Bereits durch die zwei gewonnen Doppel war dem Team klar, dass ein Sieg gegen ersatzgeschwächte Sachsenwerker drin ist. Stephan kämpfte gegen Fiebiger und dieser legte auch ein krummes Spiel an den Tag und war somit für offensiv ausgerichtete Spieler nicht einfach zu spielen. Das selbe Phänomen zeigte sich auch bei Jürgen, trotz allem gewannen beide mit 3:2 ihre Spiele. Gegen Mende spielten beide ihre Stärke in drei Sätzen aus. Auch mal wieder am Start war Winni, der nur im zweiten Spiel gegen Fink Schwierigkeiten hatte. Rüdi spielte diesmal etwas geduldiger und musste nur im ersten Spiel wirklich bangen. Auch Andreas sammelt weiter Punkte, kämpfte wie ein Löwe und setzte sich in beiden Begegnungen durch. Vali hatte im ersten Spiel alle Hände voll zu tun und gewann noch 3:2. Das Zweite war dann gegen den Ersatz bei Sachsenwerk ohne große Mühe. Team 4 hat sich also wieder gefangen und wird die Saison in der oberen Tabellenhälfte abschließen.

Am Montag war die siebte Vertretung von Pactec in unserer Halle zu Gast. Keine leichte Aufgabe für die Fünfte, was sich von Beginn an zeigte. Denn die Pactecer zogen mit 6:2 davon. Ein Rückstand der nicht mehr aufgeholt werden konnte, sodass Team 5 trotz großen Kampfes das Entscheidungsdoppel nicht mehr erzwungen werden konnte. Trotz der knappen 6:9 Niederlage spielt das Team um Captain Frank Rind weiter in der oberen Tabellenhälfte mit und kann wohl noch in den letzten Spielen den größten Sprung von allen Zschachwitzer Mannschaften nach Vorne schaffen.

Unsere beiden Schülermannschaften kann man in dieser Woche nur loben, denn beide Nachwuchsteams fuhren verdiente Siege ein. Bei der Ersten spricht das Satzverhältnis (26:10) gegen Sachsenwerk eine deutliche Sprache. Das zeigt zu was die Mannschaft im Stande ist, wenn alle mit an Bord sind und an ihre Leistungsgrenze herankommen. Die Zweite war sogar noch vom Endergebnis einen Punkt besser, was sich in dem deutlichen 9:1 Auswärtserfolg gegen ersatzgeschwächte Elbianer wieder spiegelte. Wichtig,dass auch in engen Situationen die Ruhe bewahrt werden wird, denn diesmal gingen alle drei Fünfsatzspiele an die Zschachwitzer Jungspurne.

Damit ist seit dieser Woche klar: kein Zschachwitzer Team muss in diesem Jahr direkt absteigen. Nur die Erste muss noch zittern und eventuell die Relegation spielen. Das möchte aber unbedingt verhindert werden, sodass mit der Schützenhilfe von Uniklinik ein Endspiel gegen Oederan am 1.April ansteht. Da sollte auf jeden Fall auch bei möglichen Vorsprüngen konzentriert weiter gespielt werden. Das wäre auf jeden Fall ein toller Abschluss einer schon jetzt guten Saison für den TTV Blau-Weiß Zschachwitz.

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